03. Dezember 2009

Vivicas Vivaldi-Feuerwerk: das neue Arienalbum von Vivica Genaux

»Wenn sie zu singen beginnt, entsteht etwas Außergewöhnliches — etwas, das Nervenkitzel auslöst, etwas, das nur das warme, vibrierende Timbre ihrer Stimme, die rasante Attacke ihres Gesangs, ihre sensationelle Technik selbst beschreiben können«, jubelte der Kritiker der Opera News über Vivica Genaux' fulminante Darbietung in der Virgin Classics-Aufnahme von Händels Arminio. Nach ihrem ebenso enthusiastisch kommentierten Barock-Recital mit Händel- & Hasse-Arien legt die Mezzosopranistin Vivica Genaux mit ihrem neuen Album Pyrotechnics ein Feuerwerk virtuoser Arien aus dem reichen Opernschaffen Antonio Vivaldis vor.
Es kommt immer noch vor, dass sich Vivica Genaux fragen lassen muss, warum sie so gut Englisch kann. Dabei wuchs die US-Amerikanerin in Alaska auf — als Tochter eines Amerikaners und einer schweizerisch-deutschen Mutter. Der Weg der Künstlerin führte schnell mitten ins Herz Europas. Heute lebt sie nicht weit von Vivaldis Heimatstadt Venedig. Eine große Fangemeinde rund um die Welt hat auf dieses Album gewartet, zumal Vivica Genaux bereits 2006 in der Aufnahme von Vivaldis Bajazet, ebenfalls unter der Leitung des italienischen Barockgeigers und -dirigenten Fabio Biondi einen fulminanten Beitrag zur Vivaldimania geleistet hat. »Was ich an der Barockmusik so liebe, ist die Spannung zwischen Solostimme und Orchester. Man muss sehr eng mit den Instrumentalisten zusammenarbeiten, denn sie begeleiten nicht einfach die Solistin, sondern sie unterstreichen und kommentieren das, was sie zu sagen hat.« Einige der Vivaldi-Arien auf ihrem Album Pyrotechnics wurden noch nie eingespielt und bilden absolute Raritäten im Konzertrepertoire.