21. April 2010

Edles Altes taufrisch: Fünf neue Folgen der Serie VIRGIN VERITAS X 2

Die Faszination der Alten Musik: Das ist das Markenzeichen der Serie VIRGIN VERITAS X 2. Als in den 70er und 80er Jahren auf breiter Front Musiker mit originaler Spielweise auf alten Instrumenten frischen Wind in die Konzertsäle bliesen, war das Label in vorderster Reihe dabei und förderte nicht nur ein ganz neues Verständnis von bekannten Klassikern, sondern sorgte auch für großartige Neuentdeckungen im Repertoire. Seit Jahren bringt die Serie VIRGIN VERITAS X 2 diese Juwelen im Niedrigpreissektor als Doppel-CDs auf den Markt. Nun wächst die Reihe um weitere fünf Titel.
Der Dirigent Philippe Herreweghe ist nach wie vor einer der großen Bach-Interpreten, dessen Einspielung der Messen dieses Komponisten zu den großen Momenten der Alten Musik gehört. Noch weiter in die Geschichte der polyphonen Musik drangen Künstler wie das Hilliard Ensemble und David Munrow mit seinem Early Music Consort ein: Die kontrapunktischen Künste der so genannten Altniederländer mit ihrem großen Repräsentanten Johannes Ockeghem gelten als Vorläufer von Bachs gewaltiger Fugenkunst. Auch die französische Barockmusik mit ihrem goldenen Glanz im Zeitalter des Sonnenkönigs Ludwig XIV. hat ihren Platz bei VIRGIN VERITAS - hier in Gestalt festlicher Kirchenmusik von Marc Antoine Charpentier in der Interpretation von Jean Tubéry. Ein großer Sprung ist es von hier zur Sinfonik Joseph Haydns. Roger Norrington zeigt mit seinen London Classical Players, dass auch die späten Sinfonien Nr. 99 bis 104 dieses Meisters taufrisch und ungeheuer modern klingen, wenn man sie authentisch musiziert.