12. Oktober 2012

Neuer hochemotionaler Rachmaninoff aus England:Vasily Petrenko mit der "Zweiten"

"Eine Rachmaninoff-CD, die man getrost als 'Orchesterfest' bezeichnen kann." "Liverpools exzellent eingestellte Philharmoniker führen ihre Klangqualitäten besonders effektreich im mitreißend musizierten Finalsatz vor."
"Das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra spielt überwältigend": Was die Kritiker des MDR, des Opernfreund und des Gramophone Magazine über Petrenkos EMI-Debüt (Sinfonie Nr.3) schrieben, steht als Beispiel für viele der Lobeshymnen, die der Dirigent Vasily Petrenko am Pult des RLPO mit seiner ersten Rachmaninoff-Einspielung verbuchen konnte.

Jetzt setzt er den Erfolg fort.
Rachmaninoffs Zweite gehört neben den Klavierwerken und dem Klavierkonzert Nr.2 zu den berühmtesten Kompositionen des Russen überhaupt. Dank Petrenko entdeckt das Publikum in dieser Musik ganz neue Facetten: Seine Interpretation betont nicht die Verwurzelung in den Rachmaninoff-Vorgängern Tschaikowsky oder Rimsky-Korsakoff, sondern unterstreicht die modern-expressionistische, mehr am Zeitgenossen Mahler orientierte Seite dieser Sinfonik.

1908 uraufgeführt, sorgte die zweite Sinfonie für Rachmaninoffs Durchbruch als Orchesterkomponist. Bis dahin schätzte man ihn eher als Meister des Klaviers.

Ein früher Erfolg war die Oper Aleko, die noch zu Studienzeiten entstand. Die Tänze daraus haben als typisch russische Charakterstücke Konzertkarriere gemacht.

Der 1976 geborene Vasily Petrenko zeigt ein weiteres Mal, mit welch gestalterischer Kraft es ihm gelang, das Liverpooler Orchester in die oberste Liga zu bringen.