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03. September 2012

Simon Rattle dirigiert Gershwins "Porgy and Bess" mit seinen Berlinern

Bis zum 18. September findet das Musikfest Berlin 2012 statt, das regelmäßig von den Berliner Festspielen in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker veranstaltet wird.

Simon Rattle wird an drei Tagen des Musikfestes Gershwins Porgy and Bess erstmals mit den Berliner Philharmonikern konzertant aufführen.

"Für mich gehören Gershwins Werke zu den ungekünstelt fröhlichsten und gleichzeitig zutiefst ehrlichen, die es gibt. Auf seine eigene, spezielle Art reicht er an die ganz Großen heran", so Rattle selbst über den 1937 verstorbenen Komponisten. "Emotional ist es eine der stärksten Opern des 20. Jahrhunderts überhaupt", so weiter der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, der Porgy and Bess zum ersten Mal 1976 im Alter von 21 Jahren dirigierte. Als Winrich Hopp, Künstlerischer Leiter des Musikfests Berlin, seine Idee äußerte, ein amerikanisches Festival zu veranstalten, sagte Rattle sofort zu. Die 1934/35 entstandene Oper spielt in einem Schwarzenviertel in South Carolina und erzählt die tragische Liebesgeschichte von Porgy, einem gehbehinderten Bettler, und Bess, einer ebenso schönen wie labilen jungen Frau. Thematisch wie musikalisch zeigt das Werk sich vielfältig und unwiderstehlich dramatisch.
Sir Willard White, der bei allen Porgy and Bess-Produktionen mit Rattle die Rolle des Porgy übernahm, wird auch hier wieder in der Hauptrolle zu erleben sein.

Gershwins Porgy and Bess 14., 15. und 17. September konzertant in der Berliner Philharmonie. Die Aufführungen sind leider schon ausverkauft, aber wenn Sie die Oper zuhause genießen möchten, finden Sie hier die Einspielung von Simon Rattle mit dem London Philharmonic Orchestra vom Glyndebourne Festival 2005.

 

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