20. August 2012

Archiv-Perlen am roten Faden aufgereiht: Die Serie "Red Line" geht weiter

Der rote Faden durch die Klassik in herausragenden Aufnahmen, die nach wie vor zu den Juwelen des Katalogs zählen: Das ist das Konzept der Serie "Red Line", die im Frühjahr dieses Jahres mit 25 Titeln startete und nun um 10 Neuzugänge reicher wird.
Diese Neuzugänge bieten eine breite Palette von Tschaikowsky-Balletten mit André Previn über Kammermusik mit Legenden wie Jacqueline du Pré bis hin zu Ausnahmeprojekten zwischen den Stilen wie Simon Rattles Jazz-Album.

Schon die ersten 25 Folgen glänzten mit drei Beethoven-Sinfonien unter der Leitung von Rudolf Kempe aus dessen berühmten Münchner Jahren, zu denen jetzt die Sinfonien 1 und 3 hinzukommen, so dass Red Line bald einen Kempe-Gesamtzyklus dieser klassischen Spitzenwerke enthalten wird. Ein festliches Programm mit Trompete und Orgel erinnert an den kürzlich verstorbenen Trompetenvirtuosen Maurice André. Weitere herausragende Solisten in den Neuzugängen sind die Pianistin Annie Fischer mit zwei Mozart-Klavierkonzerten, der Pianist Nelson Goerner mit einem Chopin-Recital, Itzhak Perlman mit Bachs Violinkonzerten sowie die allzu früh verstorbene Cellistin Jacqueline du Pré – zu hören im Trio mit ihrem damaligen Ehemann Daniel Barenboim und dem Klarinettisten Gervase de Peyer. Mit einer frühen Aufnahme von Anne-Sophie Mutter ist eine der ganz großen deutschen Solistinnen dabei, mit Simon Rattle, der Debussy und jazzinspirierte Werke dirigiert, einer der bedeutendsten Maestros der Welt.