19. Oktober 2012

Das Beste und mehr von Libera: Die Collection "Song of Life"

Für die einen ist er die jüngste und größte Boygroup der Welt, für die anderen schlicht eine Schar großartiger Engelsstimmen. Der englische Knabenchor Libera begeistert Millionen Fans rund um die Welt.

Auch Stars wie Elton John oder der vor fünf Jahren verstorbene Mega-Tenor Luciano Pavarotti ließen sich von den silberreinen Stimmen aus dem Londoner Süden inspirieren. Nach vielen Megaseller-Alben erscheint nun eine Zusammenstellung der größten Libera-Titel – ergänzt um die internationale Erstveröffentlichung des Titels Song of Life, der dem Album auch seinen Namen gibt.

Wenn von Libera die Rede ist, könnte man glauben, es mit einer reinen Pop-Ikone zu tun zu haben. Doch der Chor ist streng genommen ein soziales Projekt, das keinen finanziellen Gewinn macht. Die 7 bis 14 Jahre alten Mitglieder aus der Londoner Kirchengemeinde St. Philipps entstammen allen gesellschaftlichen Schichten. Das Miteinander in der Musik ist Ziel des Projekts. Chorleiter Robert Prizeman, der das Libera-Repertoire arrangiert, setzte von Anfang an darauf, die jungen Sänger mit klassischem Repertoire bekannt zu machen – und schuf gut singbare Versionen großer, von weihevollem Flair geprägte Themen von Klassikern wie Jean Sibelius, Gustav Holst, Camille Saint-Saëns oder César Franck. Auch Neukompositionen im Stile der New Classics gehören zu den Programmen. Song of Life von Takatsugu Muramatsu ist ein Hauptthema aus dem Film Nobody Watch Over Me, an dessen Soundtrack Libera beteiligt war.