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17. August 2010
Genies, Poeten, Tastenzauberer: Fünf neue Folgen in der Serie ICON

Jeder einzelne dieser Künstler steht für eine legendäre Karriere und ICON — die Serie, die allergrößte Einspielungen von ihnen vereint — hat selbst eine herausragende Erfolgsgeschichte vorzuweisen: 30 Folgen sind in der Reihe seit ihrem Start vor zwei Jahren erschienen. ICON versammelt umfassende Vermächtnisse legendärer Künstler von Opernbühne wie Konzertpodium - von Arthur Rubinstein bis Jascha Heifetz, von Mirella Freni bis Andrés Segovia - in umfangreichen Boxen. Nun wächst ICON um weitere fünf Folgen: Emil Gilels, Alioia de Larrocha, Edwin Fischer, Rudolf Kempe und Pierre Fournier.
Gleich drei herausragende Pianistenpersönlichkeiten sorgen diesmal für einen deutlichen Klavierschwerpunkt, der freilich sehr facettenreich daherkommt: Die Spanierin Alicia de Larrocha, deren gesamte EMI-Einspielungen hier erscheinen, ist mit großem Repertoire ihres Heimatlandes (Granados, Albéniz, de Falla u. a.) vertreten. Edwin Fischer, der berühmte Interpret deutsch-österreichischen Repertoires spielt die großen Klassiker von Bach bis Mozart und Brahms. Emil Gilels zeigt sich (ebenfalls mit seinen kompletten EMI-Aufnahmen) darüber hinaus als herausragender Deuter der Klaviermusik von Rachmaninoff, Tschaikowsky, Chopin und Schostakowitsch. Mit Pierre Fournier hält der Aristokrat der Cellisten Einzug in die ICON-Serie. Der Dirigent Rudolf Kempe hat mit Repertoire von Beethoven bis Richard Strauss das Musikleben des 20. Jahrhunderts geprägt. Am 16. Juni wäre Kempe 100 Jahre alt geworden. Seine Interpretationen gelten als eines der wichtigsten Musikvermächtnisse der Fonografie.
