02. Februar 2012

Debüt eines Phänomens: HJ Lims Auftakt zu allen 32 Beethoven-Klaviersonaten

Die Koreanerin HJ Lim, seit August 2011 EMI-Exklusivkünstlerin, legt einen Beethoven vor, in dem sich jugendliches Feuer, emotionale Gipfelstürme, Virtuosität und große formale Gestaltungskraft begegnen. Nun erscheint die erste Doppel-CD des zentralen Zyklus im Schaffen des großen Klassikers.

Mit großer geistiger Durchdringung ordnet die 1986 geborene Pianistin die Werke nach Ausdruckssphären – mit Themen wie „Heroische Ideale“, „Schicksal“, „Das Ewig Weibliche“, „Natur“ oder „Resignation und Aktion“. Schon seit ihrer Kindheit ist HJ Lim mit diesem Zyklus eng verbunden. Mit 15 Jahren errang sie nach drei Jahren Studium in Frankreich als jüngste Studentin das Diplome d’ Etudes Musicales Complète. Sie gewann eine Fülle von Preisen, galt schnell als „koreanisches Phänomen“ – zumal sie sich neben dem Klavierspiel, das sie zuletzt in Paris bei Henri Barda studierte, auch dem Dirigieren widmete. Sie leitete Aufführungen mit Werken von Händel, Haydn und Schönberg. Bereits vor der CD-Einspielung sorgte ihr Beethoven-Zyklus bei Pariser Konzerten im August 2010 für Begeisterung. Auch dank ihrer großen YouTube-Fangemeinde gehört die charismatische Pianistin mittlerweile zu den meistverbreiteten Klassik-Künstlern im Netz.