02. Februar 2013

Meister-Aufnahmen, Meister-Interpretationen: Zehn Neuzugänge bei EMI MASTERS

In einer Ruhmeshalle für bedeutende Persönlichkeiten sind stumme Marmorbüsten versammelt. Große Musiker dagegen leben durch ihre tönenden Vermächtnisse. Die Serie EMI MASTERS macht den Rang bedeutender Klassik-Interpreten für Hörer lebendig.
Als klingende „Hall of Fame“ vereint sie die Referenz-Aufnahmen der EMI in exzellentem Remastering und ansprechendem Artwork.

Die zehn Neuzugänge enthalten bedeutendste Einspielungen großer Sänger- und Solistenpersönlichkeiten, aber auch von Dirigenten und einem der herausragendsten Kammermusik-Ensembles: Dietrich Fischer-Dieskau (zu erleben in Sakralwerken von Mozart und Bruckner) und Maria Callas (zum Verdi-Jahr mit den großen Verdi-Heldinnen) gehören sicher zu den Sängerlegenden des 20. Jahrhunderts.

Der Tenor Roberto Alagna hat zusammen mit Thomas Hampson und dem Dirigenten Antonio Pappano Puccinis prachtvoller Messa di Gloria zu neuem Glanz verholfen.

André Previn (mit Gershwin), Simon Rattle (mit Janácek) und Sir John Barbirolli (mit Mahler) sind Pultstars, die den EMI-Katalog geprägt haben – ebenso wie die Geiger Nigel Kennedy und Itzhak Perlman oder der junge Daniel Barenboim, der mit Otto Klemperer in den 60er Jahren eine der besten Beethoven-Klavierkonzert-Zyklen vorlegte.

Über Jahrzehnte war das Alban Berg Quartett maßgebend in der Welt der Kammermusik. Seine EMI Masters-Folge dokumentiert herausragende Schubert-Einspielungen von 1984.