07. September 2012

Neue alte Meister in Serie: Zehn Neuzugänge bei EMI MASTERS

Er ist so etwas wie eine klingende »Hall of Fame« — der Katalog von EMI Classics, der in großen Serien wiederaufersteht. Eine davon ist die Reihe EMI MASTERS — fast so etwas wie ein Label für sich, mit legendären Einspielungen, die zu den absoluten Höhepunkten der Fonografie gehören.
Werke vom Barock bis zur Spätromantik, von der Kammermusik bis zur monumentalen Sinfonik bilden das Programm der zehn Neuzugänge – teils als Repertoire-Neuheit, teils als Übernahme im aktuellen Serien-Artwork.

Edwin Fischers legendäre Interpretation von Bachs Wohltemperiertem Klavier ist ein Höhepunkt unter den Klaviereinspielungen – genauso wie Stephen Kovacevichs Beethoven- und Sviatoslav Richters Schubert-Aufnahmen als Solist (Wandererfantasie) und Kammermusiker (Forellenquintett). Wenn man Sir Adrian Boults Deutungen der Werke von Elgar und Holst hört, ist Authentizität garantiert: Der Dirigent war mit den Komponisten befreundet. Mstislaw Rostropowitsch und Jacqueline du Pré waren zusammen mit Pablo Casals die wohl Größten des 20. Jahrhunderts auf ihrem Instrument. Sie flankieren als Legenden die Primadonna assoluta Maria Callas mit Koloratur-Arien und lyrischen Arien. Die ganz eigenen französischen Requiem-Vertonungen von Fauré und Duruflé sind in Referenz-Einspielungen des King’s College Choir als Neuheit dabei. Simon Rattle ist einer der herausragendsten Mahler-Interpreten unserer Zeit. Seine Einspielung der 8. Sinfonie, der Sinfonie der Tausend, ist in vielerlei Hinsicht ein Projekt der Superlative. Das Alban Berg Quartett ist mit Schuberts großem Streichquintett vertreten – einem Gipfelwerk der klas-sischen Kammermusik.