04. November 2011

Weihnachtliche Neuzugänge in der Electrola Collection

Die vier neuen Veröffentlichungen vereinen vier besonders populäre Werke des Repertoires: Hänsel und Gretel, Die Zauberflöte, Die Fledermaus und Der Messias.
Wenn man in der goldenen Zeit des Electrola-Labels an die Gesamtaufnahme einer Oper oder eines Oratoriums ging, dann wusste man: Die Einspielungen würden nicht nur die Fachpresse, sondern auch ein Riesenpublikum begeistern. Stars der 60er und 70er wie Anneliese Rothenberger, Dietrich Fischer-Dieskau, Edda Moser, Nicolai Gedda, Kurt Moll, Walter Berry, Hermann Prey und Peter Schreier bildeten Ensembles, die den Produktionen die lebendige Atmosphäre einer Live-Aufführung einhauchten. Seit dem Frühjahr 2011 erstehen die Einspielungen in der Serie Electrola Collection wieder auf — freudigst begrüßt als Aufnahmen »abseits vom Mainstream« mit »Seltenheitwert«, als »Trouvaillen und Exemplarisches« (Fono Forum). Die vier Neuzugänge allerdings vereinen vier besonders populäre Werke des Repertoires: Humperdincks Oper Hänsel und Gretel (unter Heinz Wallberg) und Händels Messias (unter Neville Marriner, also auf dem Boden der großen englischen Chortradition) sind traditionell eng mit der Weihnachtszeit verbunden. Mozarts Zauberflöte in der Einspielung unter Wolfgang Sawallisch gehört dank Edda Moser, einer der bedeutendsten Interpretinnen der extrem schweren Partie der Königin der Nacht, zu den ganz großen Referenzaufnahmen. Champagner-Laune mit authentischem Wiener Flair verbreitet Strauß‘ Fledermaus mit den Wiener Symphonikern unter Willi Boskovsky.